Tierklinik Tschabrun


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Kastration

Die Kastration führen wir routinemäßig bei männlichen Tieren durch. Das ideale Alter ist 8 Monate. Die Kastration empfehlen wir sehr, da die männlichen Tiere sonst aggressiv werden und außerdem einen unangenehmen Geschlechtsgeruch entwickeln.

Weibliche Tiere, die nicht kastriert sind, leiden oftmals unter einer Dauerrauze. Da kein Eisprung stattfindet, produziert der Eierstock ständig hohe Dosen von Östrogen. Diese Hormon schädigt auf Dauer das Knochenmark, sodass es zu einer Blutarmut, Blutungsneigung, Abmagerung oder sogar zum Tod kommen kann.

Früher wurde als Therapie oder als Prophylaxe dieser Knochenmarkserkrankung die Kastration empfohlen. Inzwischen weiss man aber, dass auch kastrierte Weibchen die gleiche Erkrankung bekommen können, da die Nebenniere die Hormonproduktion übernimmt und dann ebenfalls ein Übermass an Östrogen ausschüttet.

Eine bessere Alternative zur Kastration ist der Hormonchip. Dadurch wird das Weibchen "chemisch" kastriert, ohne dass Nebenwirkungen zu erwarten sind. Dieser Chip ist zwar nicht billig, er hält aber bis zu 27 Monaten. Dann muss ein Neuer implantiert werden.

Übrigens kann man den Hormonchip auch bei männlichen Frettchen verwenden.

Bevor operiert wird, sollte diese Thema auf jeden Fall genau diskutiert werde, sodass man für diese lieben Tiere immer gesundheitlich das Beste herausholt.

Übrigens: Die sogenannten „Duftdrüsen“, die den typischen Frettchengeruch produzieren, dürfen laut Tierschutzgesetz nicht entfernt werden. Sie gehören zur artgerechten Haltung dazu.

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Impfung

Frettchen sind besonders empfänglich für einige virale und bakterielle Infektionen, die auch bei Hunden auftreten können: die sind Staupe, Leptospirose und Tollwut.

Vor allen 3 Erkrankungen kann Ihr Tier durch eine Impfung mit einem speziell für Frettchen entwickeltem Impfstoff geschützt werden. Die Impfung besteht aus einer zweimaligen Grundimmunisierung im Abstand von 4 Wochen und in einer jährlichen Auffrischung. Man kann ab dem Alter von 8 Wochen impfen- auch Frettchen bekommen von unserer Klinik eine Impferinnnerung zugeschickt.

Für Auslandsreisen mit Frettchen besteht, wie für Hunde und Katzen, Chip-Pflicht, auch Tollwutimpfung und EU-Paß sind verpflichtend.

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Krankheiten

Die meisten Krankheiten, die bei Hunden und Katzen auftreten, können auch Frettchen bekommen. Darum ist es wichtig, die Tiere regelmäßig, am besten anlässlich der Impfung beim Tierarzt kontrollieren zu lassen.

Wenn folgende Symptome auftreten, kommen sie bitte gleich in unsere Klinik:

  • Verweigerung von Essen
  • Mundgeruch – Ursache sind oft Zahnprobleme
  • Hautveränderungen -Verfärbung- Entzündung
  • Vermehrter Durst
  • Schwellungen
  • Ohrenjuckreiz oder Entzündungen

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Unser Online- Ratgeber für: