Tierklinik Tschabrun


Inhalt (in alphabetischer Reihenfolge)


Haltung

Meerschweinchen sind soziale und aktive Tiere

Meerschweinchen sterben buchstäblich vor Langeweile und Depression, wenn sie alleine und die ganze Zeit in einem Käfig gehalten werden.

Meerschweinchen sollen einen Auslauf bekommen, am Besten im Freien. Wenn das nicht geht, sollte man einen Auslauf in der Wohnung bauen, oder die Tiere viele Stunden am Tag frei laufen lassen.

Wenn Menschen sich viel mit ihren Meerschweinchen beschäftigen, merkt man, dass sie eine Intelligenz entwickeln, die der von Hunden und Katzen nicht nachsteht. Wichtig ist auch die Gesellschaft von Artgenossen, jedoch sollte man Kaninchen und Meerschweinchen nicht gemeinsam halten, da dies Stress für beide Arten bedeutet.

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Zähne und Zahnprobleme

Meerschweinchenzähne wachsen ständig nach, das ganze Leben lang. Diese Zähne können wir Menschen uns nur wünschen!

Dies hat aber auch Nachteile

Die Zähne müssen ständig abgerieben werden, um Platz für den Nachschub zu schaffen. Vor allem das Heu ist hart genug und enthält christalline Substanzen, die für den Zahnabrieb sorgen.

Wann werden Zähne zu lang?

Wenn die Tiere zu wenig Heu fressen, weil andere Dinge, wie Körner und Knabberstangen, besser schmecken.

Wenn eine Fehlstellung besteht - angeboren oder durch einen Sturz erworben - und bestimmte Zähne mit dem Futter gar nicht mehr in Berührung kommen.

Was kann passieren?

Zu lange Schneidezähne sperren die Mundhöhle ab und das Tier kann nichts mehr fressen.

Zu lange Backenzähne bilden Spitzen und Zacken, die in Wange oder Zunge bohren, das Fressen tut weh.

Welche Therapie ist möglich?

Kürzen der Schneidezähne. Die Zähne haben keine Nerven und deshalb tut das Schneiden nicht weh.

Kürzen der Backenzähne in Narkose. Die Narkose ist nötig um Maul und Backen aufzuspreizen.

Zur Vorbeugung empfehlen wir folgende Ernährung

Frisches Heu soll immer zur Verfügung stehen.

Maximal 2x täglich eine kleine Menge Spezialfutter

(Science - in unserer Klinik erhältlich) oder anderes Körner-Mischfutter, etwas Gemüse und Kräuter.

Praxisbilder 153.jpg

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Ernährung

Gutes Heu ist das Gesundheitselixier für Meerschweinchen.

Heu ist wichtig für eine gesunde Verdauung und wirkt sich mit seinen Faserstoffen regulierend auf Darmtätigkeit und Darmflora aus.

Außerdem bewirkt das Heu mit seinen kristallinen Substanzen den nötigen Zahnabrieb. Die Zähne der Meerschweinchen wachsen ständig nach und machen Probleme, wenn sie nicht abgerieben werden.

Was tun, wenn unsere Meerschweinchen zu wenig Heu fressen?

Dies ist nur der Fall, wenn von anderem Futter zu viel gegeben wird! Die Tiere werden zu bequem, um das sperrige Heu zu bearbeiten, wenn ständig andere, leichter zu fressende Nahrung vorhanden ist.

Wir empfehlen folgende Ernährung:

Frisches Heu soll immer zur Verfügung stehen. Maximal 2x täglich eine kleine Menge Spezialfutter (zB Science - in unserer Klinik erhältlich) und etwas Gemüse und Kräuter.

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Kastration

Kastration von weiblichen Meerschweinchen

Um ungeplante Nachkommenschaft zu vermeiden, müssen bei Meerschweinchen primär die männlichen Tiere kastriert werden.

Viele weibliche Tiere leiden jedoch unter Scheinträchtigkeiten. Dies äußert sich in Nestbau, Haare ausreißen, plötzlich vermehrter Aggression gegenüber dem Besitzer und den anderen Tieren der Gemeinschaft.

Krankheiten wie Gebärmutterentzündung und Brustkrebs können in der Folge entstehen.

Bei einmaliger Scheinträchtigkeit hilft eine Hormonbehandlung, wenn das Problem jedoch öfter auftritt, empfehlen wir die Kastration. Wir entfernen Gebärmutter und Eierstöcke, damit kommen die Hormone und ihr Tier zur Ruhe.

Meerschw.

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