Tierklinik Tschabrun


Allergien

Ständiges Kratzen belastet Katze und Besitzer
Im Frühjahr leiden nicht nur Menschen unter Allergien, auch Tiere bleiben von dieser Krankheit nicht verschont. Sie hat viele Namen: Hautallergie, Atopie, Neurodermitis.

Verschiedene Ursachen
Hormonelle Umstellung, Pollen, Zecken und sich rasant vermehrende Flöhe fördern besonders im Frühling diese Erkrankung, wo hingegen Allergene wie Futter, Hausstaubmilben und Schimmelpilze das ganze Jahr über Probleme verursachen können. Durch ständiges Kratzen entstehen Wunden, die sich infizieren können und dadurch nässen und eitern.

Verschiedenste Behandlungen
Um herauszufinden, worauf die Katze allergisch reagiert, ist es sinnvoll, genau zu beobachten, wann die Probleme verstärkt auftreten und dann die Allergene zu minimieren. Weitere Behandlungen sind: antiallergische Medikamente, Antibiotika bei zusätzlichen Hautinfektionen, Bäder mit speziellen Shampoos, sowie eine Verabreichung von essentiellen Fettsäuren und Pilzpräparaten. Kommt der Juckreiz immer wieder, kann eine Blutuntersuchung den "Auslöser" aufdecken. Eine anschließende Desensibilisierung besteht aus einer längeren Injektionskur.

Neues Medikament ab April
In USA wird schon seit längerer Zeit ein neues Allergiemittel bei Mensch und Tier mit großem Erfolg angewendet, das nun auch in Österreich zur Verfügung steht. Allerdings muss betont werden, dass Allergien nicht heilbar, sondern nur beherrschbar sind und eine Behandlung ganz auf die Bedürfnisse des einzelnen Tieres abgestimmt werden muss. Oft ist eine Behandlung über einen langen Zeitraum notwendig oder sogar "lebenslänglich".

Was Tierbesitzer selbst unternehmen können

  • regelmäßige Entflohung und Zeckenbehandlung
  • absoluter Verzicht auf Wurst, Leberkäse und gewürzte Speisen
  • Fütterung einer speziellen antiallergischen Diät
  • Baden mit antiallergischen Heilshampoos (2 bis 3 mal pro Woche!)
  • Häufiges Staubsaugen
  • Gründliche und regelmäßige Reinigung der Liegeflächen
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FIP

FIP - bedeutet Feline Infektiöse Peritonitis

Ansteckende Bauchfellentzündung und Brustfellentzündung der Katze.

Der Auslöser ist ein ein vorerst harmloses Coronavirus, das sehr weit verbreitet ist und gar keine oder nur eine leichte Durchfallerkrankung verursacht. Meist merkt man eine Infektion gar nicht. Nun macht aber ein Teil der aufgenommenen, harmlosen Viren eine Mutation durch und wird so zum bösartigen FIP Erreger.

Wann findet diese Mutation häufiger statt?

Bei Katzen, die allgemein etwas ungepflegt sind, also nicht entwurmt und geimpft sind.

In großen Katzenbeständen, die ständigen Koronavirusinfektionen ausgesetzt sind.

Direkt von Katze zu Katze ist das mutierte, "böse" Virus selten übertragbar.

Symptome

Die Symptome sind nicht typisch und von Katze zu Katze verschieden. Auftreten können:

  • Atemnot (durch Flüssigkeit im Brustkorb)
  • Dicker Bauch (durch Flüssigkeit im Bauch)
  • Abmagerung mit oder ohne dickem Bauch
  • Blutungen im Auge
  • Müdigkeit, Schlechter Appetit (nicht immer)

Behandlung

Eine Behandlung der FIP ist nicht möglich, manchmal gelingt es uns aber, die Krankheit aufzuhalten und für längere Zeit zu beherrschen.

Es gibt eine Impfung, deren Wirkung sehr umstritten ist , und die wir nur in Ausnahmesituationen empfehlen.

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Impfungen

Impfung ist etwas Natürliches

Wie funktioniert eine Impfung?

Das Immunsystem von Menschen, wie auch von Tieren, ist das ganze Leben lang mit hunderten Infektionen konfrontiert und versucht diese durch die Bildung von Antikörpern abzuwehren. Dieses Prinzip macht man sich bei Impfungen zu Nutze.

Impfstoffe werden aus extrem abgeschwächten Krankheitserregern hergestellt, außerdem wird nur eine winzig kleine Menge von diesen abgeschwächten Erregern verwendet. (Bei einer Infektion wären es um das zehntausendfache mehr). Nun wird der Impfstoff injiziert und das Immunsystem des Körpers wird auf natürliche Art gereizt: es bildet, als Reaktion auf diesen leichten Reiz, Antikörper in großer Zahl. Diese Antikörper sind ein körpereigenes Produkt und kreisen im Blut, ohne zu belasten und sind die Wächter der Gesundheit.

Was passiert bei einer Infektion von geimpften Tieren?

Viren oder Bakterien gelangen durch Ansteckung in riesigen Mengen in den Körper. Durch die Impfung sind Antikörper in genügender Anzahl vorhanden. Diese stürzen sich gleichsam auf die Krankheitserreger und neutralisieren sie. Das Tier wird gar nicht krank.

Was passiert bei einer Infektion von nicht geimpften Tieren?

Das Immunsystem ist überfordert, es bildet zwar Antikörper, die Zeit ist aber zu kurz, die großen Mengen an Krankheiserregern können nicht neutralisiert werden und das Tier erkrankt. Die Folgen sind schwerste Erkrankungen mit bleibenden Schäden, oder der Tod.

Hat die Impfung Nebenwirkungen?

Sehr selten gibt es leichte Nebenwirkungen, ungefähr fünf von hundert Tieren sind einen Tag nach der Impfung müde oder haben einen Reiz an der Injektionsstelle. Dies ist harmlos und ein Zeichen, dass das Immunsystem reagiert.

Frühere Leukose- und Tollwutimpstoffe haben bei Katzen äußerst selten Tumoren an der Einstichstelle entstehen lassen. Dieses Risiko ging in den letzten 10 Jahren, wegen der Verwendung von neuen Impfstoffen, Richtung null.

Die Nebenwirkungen einer Impfung stehen in keinem Vergleich zu den verheerenden Folgen einer Infektion!

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Nicht alle Impfungen müssen jährlich wiederholt werden

Nun liegen endlich unabhängige,wissenschaftliche Ergebnisse vor, die bestätigen, dass der Impfschutz gegen manche Erkrankungen länger anhält, so zB 3 Jahre bei Parvovirose, Staupe und Tollwut, 2 Jahre bei Leukose. Dieser länger anhaltende Schutz besteht aber nur nach richtiger Grundimmunisierung - 3x im 2. bis 4. Lebensmonat, 1x nach einem Jahr.

Gegen andere Erkrankungen muss jedoch jährlich geimpft werden, wie zB Leptospirose und Katzenschnupfen.

Inzwischen sind auch die Impfstoffe in einzelnen Komponenten erhältlich, was die Vorraussetzung für den neuen Impfplan ist. Wir beraten Sie bei der jährlichen Gesundenuntersuchung und stellen für ihr Tier einen individuellen Impfplan zusammen.

Sie bekommen natürlich auch weiterhin unsere Impfeinladungen zugeschickt.

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Ansteckungsgefahr für Katzen und Hunde in Österreich

7% der Katzen sind mit Leukose infiziert und eine Ansteckungsgefahr für nicht geimpfte Katzen.

Infektionen von Hunden, als auch Katzen, mit Parvovirose (Katzenseuche) sind nicht zu verhindern, da das Virus überall vorkommt und sehr widerstandsfähig ist - nur eine Impfung schützt ihr Tier.

Leptospirose der Hunde ist auch auf den Menschen übertragbar (200 menschliche Erkrankungen pro Jahr in Deutschland)- eine Impfung ihres Hundes schützt beide.

Österreich, Deutschland und Schweiz gelten als frei von Tollwut - diese, auch für den Menschen, sehr gefährliche Krankheit konnte nur durch Impfungen der Tiere eingedämmt werden.

Staupe des Hundes konnte durch Impfungen eingedämmt werden, heute kommen bei uns nur mehr Einzelfälle vor. Wo weniger geimpft wird, werden Staupeerkrankungen wieder häufiger - ähnlich wie bei den Masern des Menschen.

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Chip

Die Implantation des Chips erfolgt mittels einer Injektionsnadel unter die Haut, ist also keine Operation! Der Chip ist ca 5mm lang und verursacht keinen Reiz, Ihr Tier spürt davon nichts.

Vorteile des Chips

Die Chipnummer ist mit einem speziellen Gerät ablesbar. Wenn ihr Hund oder ihre Katze verloren gehen, wird die Chipnummer abgelesen und der Besitzer kann über die Datenbank sofort ausfindig gemacht werden und wird telefonisch verständigt. Dies funktioniert natürlich nur, wenn das Tier registriert ist, und die Telefonnummer noch stimmt. Eine neue Adresse oder Telefonnumer sollten in der Datenbank geändert werden!

Für Katzen gibt es eine Katzenklappe, in die man die Chipnummer der eigenen Katzen einprogrammieren kann und die sich nur dann öffnet, wenn diese hereinkommen wollen.

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Narkose

Wann braucht man eine Narkose?

Für Operationen, Zahnbehandlungen und Zahnsteinentfernen, Wundnähte nach Verletzungen. Manchmal braucht man eine Kurznarkose für die Röntgenuntersuchung oder die Blutentnahme.

Belastet oder schadet die Narkose?

Wir geben fast immer eine schonende Injektionsnarkose. Diese Narkose belastet nicht mehr als die einmalige Einnahme eines starken Schlaf- und Beruhigungsmittels. An inneren Organen, wie Herz, Leber oder Niere wird kein Schaden angerichtet.

Was vielmehr Schaden im ganzen Körper anrichtet, sind chronische Entzündungen, die durch unbehande Wunden entstehen, durch entzündetes Zahnfleisch, Eiterzähne und offene Tumoren. In allen diesen Fällen sollte man die Operation und Narkose nicht zu lange hinauszögern, da sonst ein bleibender Schaden an Herz, Nieren und Leber entsteht.

Wie gefährlich ist die Narkose?

Unsere Narkose ist ungefährlich, da wir bewährte und unschädliche Narkosemittel verwenden, außerdem kommt unseren Patienten unsere 25-jährige Erfahrung zu Gute. So stimmen wir die Dosis immer auf den Allgemeinzustand des Patienten ab, beginnen bei Risikopatienten mit sehr kleiner Dosis und können diese bei Bedarf vorsichtig erhöhen.

Wie lange braucht mein Tier bis es sich von der Narkose erholt?

Jüngere und gesunde Tiere sind nach 24 Stunden wieder fit, ältere Tiere mit gesundheitlichen Problemen brauchen höchstens zwei bis drei Tage.

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Herzerkrankungen

Herzerkrankungen

Unsere Katzen werden heutzutage viel älter als früher. Dies ist auf eine bessere Gesundheitsvorsorge und bessere Ernährung zurückzuführen. Da unsere Haustiere jetzt ein höheres Lebensalter erreichen ist auch das Herz den Alterungsprozessen unterworfen. Das Herz lässt sich jedoch leicht behandeln.

Eine Herztherapie verbessert die Lebensqualität Ihrer Katze deutlich.

Wenn wir eine Herzerkrankung diagnostizieren, hat ihre Katze bereits eines, oder mehrere dieser Symptome:

Schlechte Kondition

Hecheln

Gewichtsabnahme

Unsauberkeit

Anfälle von Atemnot oder Röcheln

Eine Herztherapie darf nicht unterbrochen werden und muss bis an das Lebensende Ihres Tieres weitergeführt werden.

Wenn man mit den Medikamenten aufhört und es zum Rückfall kommt, spricht eine neuerliche Therapie nicht mehr so gut an.

Übrigens: Schlechte Zähne und Zahnstein begünstigen die Entstehung von Herzerkrankungen.

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Schilddrüsenerkrankungen

Die Schilddrüse ist eine der wichtigsten Hormondrüsen des Körpers. Wenn sie aus dem Gleichgewicht gerät, kommt es zu schweren Erkrankungen, die den ganzen Körper und die Psyche beeinflussen.

Wenn zu viele Hormone produziert werden spricht man von einer Schildrüsenüberfunktion. Dies ist eine häufige Erkrankung der älteren Katzen.

Die Diagnose stellen wir durch eine Blutuntersuchung. Das Hormon T4 können wir in unserer Klinik sofort bestimmen.

Eine Schilddrüsenerkrankung kann behandelt werden, meist genügen Tabletten. Katzen, die keine Tabletten schlucken wollen können das Medikament auch als Flüssigkeit einnehmen oder auch als Ohrengel verabreicht bekommen.

Wenn ihr Tier folgende Symptome aufweist, lassen sie es in unserer Tierklinik untersuchen.

SYMPTOME DER ÜBERFUNKTION der Katzen:

Gewichtabnahme trotz gutem Appetit

Unsauberkeit, Herzrasen,

Große Pupillen, die nicht auf Licht reagieren, Nervosität,

Struppiges Fell

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Kastration von weiblichen Katzen

Was bedeutet Kastration von weiblichen Tieren?

Kastration weiblicher Tiere bedeutet, dass durch eine Operation die Eierstöcke und Teile der Gebärmutter entfernt werden.

Die Operation dient dem Zweck, ungeplante Schwangerschaften, zu frühes Decken, Inzucht, Scheinträchtigkeit und spätere Krankheiten wie Brustkrebs und eitrige Gebärmutterentzündung zu vermeiden.

Die Kastration dient deshalb dem Tierschutz.

Dieser Eingriff wird meist bei einem jungen und gesunden Tier vorgenommen und ist deshalb risikoarm und eine geringe Belastung für den Körper. Ihr Tier erholt sich innerhalb von 1 bis 2 Tagen, auch die Operationswunde fällt sehr klein aus, weil bei jungen Tieren die Eierstöcke und die Gebärmutter noch nicht verändert sind und man deshalb keine große Operationsstelle braucht. Nach 10 Tagen ist die Wunde vollständig verheilt und Ihr Tier kann wieder springen und laufen wie bisher.

Die Kastration verursacht keine Wesensänderung!

Wir empfehlen, weibliche Katzen mit 6 Monaten kastrieren zu lassen, bevor sie geschlechtsreif werden. Wenn mit 6 Monaten die Hormonproduktion erst einmal begonnen hat, folgt eine Rolligkeit der anderen. Die Abstände werden immer kürzer, erst Wochen, dann Tage, bis der Zustand in eine Dauerrolligkeit übergeht. Entweder ist die Katze bis dahin schon gedeckt worden und trächtig oder sie wird, wenn sie sich nur in der Wohnung aufhält, ein Opfer ihrer Hormone: sie leidet und schreit und wälzt sich ununterbrochen.

All das kann und soll durch eine rechtzeitige Kastration vermieden werden.

Für die Psyche der Katze bedeutet die Kastration keine Beeinträchtigung, sie bleibt die gleiche Katze. Auch ist es für die Psyche der Katze nicht nötig, sie 1x Junge bekommen zu lassen.

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Hormonelle Verhütung

Katzenpille und Co.

Ein relativ ungefährliches hormonelles Verhütungsmittel, wie die Antibabypille für den Menschen, gibt es für Tiere leider nicht.

Uns steht ein Progesteronpräparat zur Verfügung: in Form von Tabletten, der sogenannten "Katzenpille". Dieses Progesteronpräparat sollte nur kurze Zeit gegeben werden, höchstens 2 Monate lang, da es auf Dauer Brustkrebs hervorruft.

Außerdem gibt es einen Hormonchip, der die Bildung der Geschlechtshormone ein paar Monate unterdrückt. Der Chip wird unter die Haut implantiert, hat keine schädlichen Nebenwirkungen, wirkt aber nicht sicher. Es kann also sein, dass ihre Katze trotzdem rollig oder trächtig wird. Deshalb empfehlen wir den Hormonchip für die Katze nicht.

Die sicherste Methode mit den geringsten Nebenwirkungen ist weiterhin die Kastration!

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Blasenentzündung und Harnsteine

Verdacht auf Blasenentzündung besteht bei blutigem Harn und oftmaligem Absetzen kleiner Urinmengen.

Die möglichen Ursachen sind: Bakterielle Infektion , Harngrieß oder Harnsteine. Durch den dauernden Reiz der Blasenschleimhaut entstehen Entzündungen, Schmerzen und oft auch Blutungen.

Die Diagnose stellen wir mittels Harnuntersuchung, Röntgen oder Ultraschall.

Die Behandlung erfolgt medikamentös, zur Unterstützung der Heilung hilft ein spezielles Urinary Futter , das den Harn ansäuert und damit eine Harngrießauflösung begünstigt. Auch Bakterien können sich im sauren Harn nicht mehr gut vermehren.

Harnsteine müssen wir meistens operieren.

Falls die männliche Harnröhre durch Harnsteine verlegt ist, kann das Tier keinen Harn mehr absetzen und es kommt zum Harnstau. Dies ist eine sehr gefährliche Situation, da es in kurzer Zeit zum Nierenversagen kommen kann. Es muss SOFORT behandelt oder operiert werden.

Eine Besonderheit ist die Idiopathische Blasenentzündung der Katze - die Psyche spielt mit.

Klingt kompliziert, ist auch ein bisschen kompliziert. Die Symptome sind die gleichen: Blut im Harn und häufiges Urinieren. Die Ursachen sind jedoch andere: genetische Faktoren, die Haltung, die Ernährung und psychische Einflüsse, wie Stress, spielen eine Rolle. Für eine erfolgreiche Behandlung sind gewisse Voraussetzungen nötig:

Eine ausführliche Untersuchung und Beratung,

das richtige Futter: Urinary Diät stärkt die Blasenwand und verhindert die Entzündung, Ernährungszusätze wie FLUDT-Aid gegen die Entzündung und psychisch ausgleichende Präparate.

Auf diese Art und Weise ist auch die idiopathische Zystitis fast in jedem Fall zu heilen. Diät und Ernährungszusätze müssen aber meist das ganze Katzenleben weiter gegeben werden.

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Zähne

Zahngesundheit

Zahnstein und damit verbundene Zahnfleischentzündung, bereiten ihrem Haustier Schmerzen und üblen Mundgeruch. Wenn dies länger andauert, werden Zahwurzeln eitrig und die ständige Entzündung belastet Herz und Niere.

Abhilfe schafft regelmäßige Zahnreinigung in leichter Narkose. In der Folge hat ihr Haustier keine Schmerzen mehr und gewinnt deutlich an Vitalität.

Die Narkose schadet ihrer Katze nicht, kranke Zähne aber schon!

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Katzenbabies - Impfung, Entwurmung, Chip

Impfung

Die erste Impfung muss Ihre Katze mit 8 Wochen bekommen. Ab diesem Zeitpunkt ist sie nicht mehr durch mütterliche Antikörper geschützt. Katzenbabies sollten erst ab dem Alter von 9 Wochen von ihrer Mutter weggenommen werden, manchmal läßt es sich jedoch nicht vermeiden, das Kätzchen schon früher zu übernehmen. (Bauernhofkatzen, Wildkatzen).

Die 2. und 3. Impfung sollte mit 12 und 16 Wochen durchgeführt werden. Nach einem Jahr erfolgt eine Auffrischungsimpfung, und dann sind wir mit der sogenannten Grundimmunisierung fertig. Ab dem 2. Jahr muss ein Teil der Komponenten nur mehr alle 2 Jahre geimpft werden, Katzenschnupfen jedoch jährlich. AUCH WOHNUNGSKATZEN MÜSSEN GEIMPFT WERDEN.

Vor diesen tödlichen Krankheiten muss ihre Katze geschützt werden:

Leukose, Parvovirose (Katzenseuche), Virusschnupfen.

Wenn Sie einverstanden sind, schicken wir Ihnen jedes Jahr eine Erinnerung für die Impfung und Gesundenuntersuchung per Post.

Entwurmung

Würmer sind Parasiten und werden bereits über die Muttermilch übertragen. Andere Ansteckungsmöglichkeiten sind: Kontakt mit Katzenkot und Kontakt mit Mäusen.

Würmer schädigen die Gesundheit ihres Kätzchens und machen ihre Katze anfälliger für Krankheiten, vor allem für Darminfektionen.

Außerdem besteht für Menschen die Gefahr der Ansteckung mit Spulwurmlarven oder dem Fuchsbandwurm. Kinder sind besonders gefährdet, da sie oft engen Körperkontakt zu ihrer Katze haben.

Am sichersten wirkt eine Entwurmung alle 3 Monate, mit Tabletten vom Tierarzt, die keine Nebenwirkungen haben, und vor allem sicher gegen alle Würmer wirken. Für Katzen, die nicht gerne Tabletten schlucken gibt es Spot-on Entwurmungen, die man auf der Haut aufträgt.

Chip und EU-Pass

Ein EU-Pass für Katzen ist nur für Auslandsreisen nötig, dann muss allerdings auch Tollwut geimpft werden und ein Chip implantiert werden.

Der Chip wird mit einer Injektionsnadel unter die Haut plaziert, es braucht keine Narkose. Anschließend wird die Chip -Nummer auf Ihren Namen und Ihre Daten inclusive Telefonnummer registriert.

Der Chip hat den Vorteil, dass verloren gegangene Katzen zu ihrem Besitzer zurückverfolgt werden können.

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Alterstabelle Katze in Menschenjahren

Alterstabelle Katze

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Toxoplasmose

Die Toxoplasmose ist eine Erkrankung, die durch einen einzelligen Organismus ausgelöst wird. Meist wird die Katze als die einzige Ansteckungsquelle für diese Zoonose (auf den Menschen übertragbare Krankheit) bezeichnet, was aber so nicht stimmt. Die meisten Personen stecken sich im Lauf ihres Lebens über den Verzehr von rohem Fleisch an. Erhitztes und durchgegartes Fleisch ist ungefährlich.

Bei den meisten Menschen verläuft die Krankheit ohne oder nur mit milden Symptomen einer Infektion (das nennt man eine "stille Infektion"). In Mitteleuropa weisen ungefähr 60% der Bevölkerung Antikörper gegen Toxoplasmen auf. Das bedeutet, dass 2/3 aller Personen schon Kontakt mit diesem Erreger hatten und damit auch gegen eine neue Infektion geschützt sind.

Gefährdet sind immungeschwächte Personen oder schwangere Frauen, die noch keine "stille" Infektion mitgemacht haben, also noch keine Abwehrstoffe gebildet haben. Schwere Infektionen des noch ungeborenen Kindes können auftreten, auch Missbildungen und Tod sind möglich.

Toxoplasmeneier werden mit dem Kot der Katze ausgeschieden, sie brauchen aber 2 – 4 Tage bis sie infektiös werden. Tägliche Reinigung des Katzenklos mit heißem Wasser genügt vollkommen. Man sollte dabei Handschuhe tragen. Wichtig: Schwangere sollten diese Tätigkeit natürlich nicht machen. Auch im Garten sollten Schwangere nur mit Handschuhen arbeiten, da Katzen ihr Geschäft gerne in frischen Beeten erledigen. Und nach der Gartenarbeit gründlich die Hände waschen.

Grundsätzlich kann man seine eigene Katze auf Toxoplasmen untersuchen lassen (über eine Kot und Blutprobe). Meist ist das aber nicht zielführend, da ja auch die nicht untersuchten Nachbarskatzen auf Besuch vorbeikommen.

Wichtig: Man darf nie vergessen, dass die häufigsten Infektionen über nicht genügend erhitztes Fleisch oder während der Zubereitung von Fleisch vorkommen. Die Tötung der Katze im Falle einer

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Kippfenster als Gefahrenquelle

Als tödliche Fallen erweisen sich gekippte Fenster für Katzen. Monatelang geht alles gut - und dann rutscht die Katze aus und kann sich nicht mehr befreien. Schon fünf Minuten eingeklemmt im Fenster können eine Querschnittslähmung verursachen.

Wer eine Katze hat, darf die Fenster nicht kippen!

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Katzenseuche - Parvovirose

Rechtzeitige Impfung ist der einzige Schutz
In letzter Zeit tritt die Katzenseuche wieder häufiger auf. Wer einmal erlebt hat, wie jämmerlich Katzen an dieser hochansteckenden Krankheit sterben, wird verstehen, warum Tierärzte jedem Katzenbesitzer ans Herz legen, seinen Liebling impfen zu lassen. Die üblichen Symptome sind hohes Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen. Sowohl Wohnungskatzen als auch"Freigänger" können das Virus auffangen. Es wird über Kleidung und Schuhe in die Wohnung eingeschleppt und kann in einem Haushalt über viele Jahre überleben. Kätzchen müssen deshalb unbedingt geimpft werden, bevor sie in ein neues Zuhause kommen. Die erste Impfung kann schon mit acht Wochen erfolgen, eine Wiederholungsimpfung dann nach drei Wochen.

Übrigens, auch bei Hunden spricht man von der Katzenseuche. Trotz der Namensgleichheit handelt es sich jedoch um zwei verschiedene Krankheiten. Weder eine Katze kann einen Hund, noch umgekehrt ein Hund eine Katze, anstecken.

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